Kunde: Technische Universität Berlin
Projekt: UniSwapHD
Jahr: 2024 -2026
Unsere Arbeit am Projekt: Datenanalyse, Datenauswertung, Erstellen von Studien zur Wechselzeitoptimierung, Stations- und Wechselkonzept Erarbeitung, Erarbeitung von Lastenheften zur Standardisierung von Batteriewechselstationen

Projekt UniSwapHD – Praxisbegleitung und Weiterentwicklung der Batteriewechselstation für Schwere Nutzfahrzeuge
Noch während der rund zwei Jahren Praxiseinsatz der Batteriewechselstation wurden Daten gesammelt, analysiert und ausgewertet, um direkt aus der Praxiserprobung Schlüsse zur weiteren Optimierung der Systeme ziehen zu können. Diese Daten der Batteriewechselstation wurden hinsichtlich der Wechselzeit, Verfügbarkeit sowie der Kosten analysiert und Ausgewertet sowie in einer Studie Dokumentiert. Dies bildete die Grundlage für die Weitere Ausarbeitung eines Standardisierten Batterie sowie Batteriestationskonzeptes.

Standardisierung als Schlüssel zur Nutzung von Batteriewechselstationen
Damit Batteriewechselstationen im schweren Nutzfahrzeugverkehr breit eingesetzt werden können, müssen Batteriesysteme, mechanische Schnittstellen, elektrische Anschlüsse und Wechselprozesse
einheitlich standardisiert sein. Nur wenn Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller und verschiedener Fahrzeugvarianten dieselbe Wechselinfrastruktur nutzen können, entsteht ein offenes und wirtschaftlich tragfähiges System. Die Standardisierung ermöglicht eine hohe Kompatibilität, reduziert technische Insellösungen und schafft die Grundlage für einen flächendeckenden Einsatz. Dadurch können Betreiber, Fahrzeughersteller und Logistikunternehmen gemeinsam von kürzeren Standzeiten, besser planbarer Ladeinfrastruktur und einer schnelleren Verbreitung elektrischer Schwerlastfahrzeuge profitieren.